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Immer einen guten Eindruck machen

On 11. November 2011, in Allgemein, by Heidi

Ich schreibe hier ja ständig über Menschen, die sich irgendwo irgendwie lächerlich gemacht haben. Das macht ja eigentlich auch Spaß, denn Schadenfreude sollte man nicht unbedingt unterschätzen. Allzu oft kommt es bei mir dann aber auch vor, dass ich mich selbst von Fettnäpfchen zu Fettnäpfchen hangele und gar nicht mehr aus dem peinlich Sein herauskomme. Das sind dann immer so besondere Tage, die dann auch noch länger erscheinen, als andere. Ich bevorzuge es dann, lieber ein bisschen länger im Bett zu bleiben und die Stunden an mir vorüberziehen zu lassen. Dann frag ich mich aber manchmal, wie das wohl wäre, wenn ich ein eigenes Unternehmen hätte. Also ich meine damit jetzt nicht etwa nur einen eigenen Blog, sondern eine richtig kleine Firma, die immer laufen muss und mich auf Trab hält. Da könnte ich mich nicht einfach mal so im Bett verstecken und darauf warten, dass der Tag endlich vorbei ist. Immerhin bin ich als Inhaberin eines solchen Unternehmens ja dann auch so etwas wie das Aushängeschild. Wenn ich da immer so darüber nachdenke, dann hab ich immer das Gefühl, dass die Selbständigkeit wohl niemals so wirklich etwas für mich sein wird. Ich bin da einfach irgendwie zu schusselig dazu. Warum sonst sollte ich mit gutem Gewissen über Menschen schreiben, die sich ständig blamieren, wenn ich nicht selbst wenigstens ein bisschen so wäre. Das Einzige, was ich aber sicherlich gut könnte, wäre das Kreieren eines Logos. Da würde ich richtig drin aufgehen, das ist sicher. Vielleicht sollte ich doch einmal darüber nachdenken, das als Dienstleistung anzubieten. Dann könnte ich für mich selbst ein Logo entwerfen, mir schickes Briefpapier machen und auch tolle Visitenkarten drucken lassen. Irgendwie klingt das doch ganz gut. Ich denke nochmal drüber nach und berichte dann eventuell von meinem Weg in die Selbständigkeit.

 
Quelle : artikelmagazin.de

Peinlichkeiten unter dem Weihnachtsbaum

On 11. November 2011, in Allgemein, by Heidi

Quelle : artikelmagazin.de

Kein Fest wird heutzutage so sehr gehyped wie Weihnachten. Geschenke, Plätzchen, Besinnlichkeit, Weihnachtsmärkte und so weiter und so fort, bilden einen großen Topf an unterschiedlichen Dingen, die den Rahmen für die schönste Zeit des Jahres bilden sollen. Die schönste Zeit des Jahres ist Weihnachten auf jeden Fall, finde ich. Wenn da nur nicht die Geschenke wären. Es ist ist so gefährlich, etwas zu verschenken wenn man sich nicht sicher ist, denn gefällt es dem Beschenkten nicht, entsteht eine doppelt peinliche Situation. Zum einen muss der Beschenkte irgendwie so tun, als ob es ihm gefällt und merkt der Schenkende das, wird er sich irgendwie der Situation entziehen wollen. Trotzdem aber kommt man einfach nicht davon ab, sich jedes Jahr etwas neues zu überlegen und zu hoffen, dass das dem Beschenkten vielleicht dieses Mal besser gefällt. Dabei wäre es so einfach. Wenn man sich darauf besinnen würde, dass man Weihnachten sowieso nur feiert, weil man eine schöne Zeit miteinander verbringen möchte, dann bräuchte man auch keine Geschenke und muss sich deswegen keine Gedanken machen. Ich selbst habe mit Weihnachtsgeschenken auch schon richtig peinliche Situationen erlebt, bei denen ich am Liebsten im Boden versunken wäre. Ich habe mir jetzt deswegen überlegt, ich fange eine ganz neue Geschenkstrategie an. Ich packe meine Geschenke erst am Tag nach Weihnachten aus, wenn der Schenkende schon weg ist. Ganz einfach. So kommt keiner in eine peinliche Situation und ich kann mich ganz offen auch einfach mal nicht freuen. Bin mal gespannt, ob meine Familie das so akzeptieren wird, denn eigentlich wird bei uns immer schon an Heiligabend selbst ausgepackt. Aber zwingen kann man ja auch niemanden. Außer man sagt mir, dass mein Geschenk bei Christ gekauft wurde, denn dann sind die Chancen auf etwas Schönes doch recht groß. Da wage ich dann auch am 24. einen Blick.