Quelle : artikelmagazin.de

Kein Fest wird heutzutage so sehr gehyped wie Weihnachten. Geschenke, Plätzchen, Besinnlichkeit, Weihnachtsmärkte und so weiter und so fort, bilden einen großen Topf an unterschiedlichen Dingen, die den Rahmen für die schönste Zeit des Jahres bilden sollen. Die schönste Zeit des Jahres ist Weihnachten auf jeden Fall, finde ich. Wenn da nur nicht die Geschenke wären. Es ist ist so gefährlich, etwas zu verschenken wenn man sich nicht sicher ist, denn gefällt es dem Beschenkten nicht, entsteht eine doppelt peinliche Situation. Zum einen muss der Beschenkte irgendwie so tun, als ob es ihm gefällt und merkt der Schenkende das, wird er sich irgendwie der Situation entziehen wollen. Trotzdem aber kommt man einfach nicht davon ab, sich jedes Jahr etwas neues zu überlegen und zu hoffen, dass das dem Beschenkten vielleicht dieses Mal besser gefällt. Dabei wäre es so einfach. Wenn man sich darauf besinnen würde, dass man Weihnachten sowieso nur feiert, weil man eine schöne Zeit miteinander verbringen möchte, dann bräuchte man auch keine Geschenke und muss sich deswegen keine Gedanken machen. Ich selbst habe mit Weihnachtsgeschenken auch schon richtig peinliche Situationen erlebt, bei denen ich am Liebsten im Boden versunken wäre. Ich habe mir jetzt deswegen überlegt, ich fange eine ganz neue Geschenkstrategie an. Ich packe meine Geschenke erst am Tag nach Weihnachten aus, wenn der Schenkende schon weg ist. Ganz einfach. So kommt keiner in eine peinliche Situation und ich kann mich ganz offen auch einfach mal nicht freuen. Bin mal gespannt, ob meine Familie das so akzeptieren wird, denn eigentlich wird bei uns immer schon an Heiligabend selbst ausgepackt. Aber zwingen kann man ja auch niemanden. Außer man sagt mir, dass mein Geschenk bei Christ gekauft wurde, denn dann sind die Chancen auf etwas Schönes doch recht groß. Da wage ich dann auch am 24. einen Blick.